Eine Ausstellung des Kunstvereins Schichtwechsel
in Kooperation mit dem Verein Alte Metzg

26. Oktober – 10. November 2017
Alte Metzg, Landstr. 40, Schaan
Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 11-14 Uhr

Im Leben nehmen wir verschiedene Rollen ein. In der Familie, einer Partnerschaft oder im Freundeskreis. Bei der Arbeit oder in der Freizeit. Als Einheimische oder Fremde. Als Frau oder Mann. Manche Rollen wählen wir selbst, während uns andere von aussen zugewiesen werden. Es gibt Rollen, mit denen wir uns identifizieren können und Rollen, die wir lieber wieder abgeben würden. Zu letzteren zählen Rollen, bei welchen wir uns mit Krankheiten, einer ungewollten Arbeitslosigkeit oder dem Leben in Armut auseinandersetzen müssen.

In der Alten Metzg erhalten arbeitslose Personen die Chance, Aufgaben im Suppenküchen-Restaurant zu übernehmen und damit wieder ins Arbeitsleben einzusteigen. Ausserdem werden von Armut betroffene Menschen mit Lebensmitteln unterstützt.

Für die Ausstellung WAS MAN IST haben sich sechs Gestalter/innen und eine Journalistin mit den Tätigkeiten der Alten Metzg auseinandergesetzt. Ihre Beiträge wurden für den Alltagsbetrieb im Restaurant konzipiert und werden über die Ausstellung hinaus in der Alten Metzg anzutreffen sein.

Mit Arbeiten von: Timmy Eggenberger & René Wolfinger, Janto Lenherr, Silvia Ruppen, Eliane Schädler, Adam Vogt und Anna Walser

Kuratiert von: Laura Hilti, Patricia Bachmann und Cornelia Wolf, Vorstand Kunstverein Schichtwechsel

 

«Ein Lebensmittelhändler, der träumt, ist für den Käufer beleidigend, weil er nicht mehr ganz ein Lebensmittelhändler ist. […] Das sind Vorkehrungen, die den Menschen in dem einsperren sollen, was er ist. Als ob wir in der ständigen Furcht lebten, dass er daraus entweicht, daß er plötzlich aus seiner Stellung herausspringt und sie umgeht.» Jean-Paul Sartre